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Schilddrüse

neben krankhaften Veränderungen gibt es eine Reihe von Schilddrüsenauffälligkeiten, die wissenschaftlich sehr interessant sind. So soll die Schilddrüse bzw. die produzierten Hormone maßgeblich an der Evolution der Säuger beteiligt sein. Die Schilddrüse als Domestikationszeichen. Ein Thema, dass uns sicher noch nachhaltig beschäftigen wird.

Thyreosen

Die Schilddrüse gehört zu den Hormondrüsen, die das produzierte Produkt sofort an das Blut abgeben. Jod ist ein wichtiger Teil des Schilddrüsenhormons (Trijodothyronine T3 und Thyroxine T4). Diese Hormone regeln den Stoffwechsel aller Körperzellen. Wird zu viel Schilddrüsenhormon produziert, läuft der Stoffwechsel auf Hochtouren, wenn zu wenig produziert wird schaltet er auf Sparflamme. Bei Schilddrüsen, die nicht mehr arbeiten, befindet sich ein Mangel des Schilddrüsenhormons im Blut. Die Folge hiervon sind ein langsam verlaufender Stoffwechsel mit einer großen Anzahl an Krankheiten. Dieses Krankheitsbild wird Hypothyreose genannt.

Das Krankheitsbild entwickelt sich langsam. Bevor der Besitzer bemerkt, dass irgendwas nicht stimmt, sind oft schon Monate verstrichen. Man hat den Eindruck, dass der Hund frühzeitig altert. Selten entstehen die Symptome vor dem zweiten Lebensjahr, meist betrifft es Tiere zwischen dem zweiten und sechsten Jahr. Dieses Krankheitsbild findet man vor allem bei mittelgroßen und großen Rassen. Veränderungen betreffen sowohl das Äussere wie auch das Verhalten. Anzeichen können Lustlosigkeit und Müdigkeit sein, z.B. beim laufen "schlurfen". Der Hund schläft viel und hat eine schlechte Kondition. Die Hunde nehmen oft stark an Gewicht zu, oft trotz aller Bemühungen der Besitzer durch Diäten das Gewicht zu halten. Bei Hündinnen bleibt die Läufigkeit aus.

Ein anderes auffallendes Symptom betrifft das Fell (Kahlheit / Alopezie). Das Fell wird durch den Verlust von Unterwolle dünn. Die Haut selbst zeigt oft Schwarzverfärbung durch eine starke Pigmentierung. Die Haut ist trocken und fühlt sich rau an. Oft sieht man eine Schwellung (eine Art Ödem) der oberen Augenlider und der Kopfhaut, wodurch der Hund einen traurigen Gesichtsausdruck bekommt.

Da eine lebenslange Behandlung notwendig ist, ist es sehr wichtig, dass die Diagnose exakt gestellt wird. Das geschieht durch eine Schilddrüsenhormon-Bestimmung (T4) im Blut. Bei der Schilddrüsenunterfunktion sind die gemessenen Werte sehr tief. Da auch andere Erkrankungen oder Medikamente eine Rolle spielen können, sollte ein TSH-Stimulationstest durchgeführt werden. TSH ist ein schilddrüsenstimulierendes Hormon, das in der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) gebildet wird. Wird TSH in einer Spritze verabreicht und der T4-Wert bleibt vor und nach der Injektion niedrig, ist die Diagnose dann mit ziemlicher Sicherheit gestellt.

Diese Hunde erhalten eine so genannte Substitutions-Therapie, dass heißt: Das fehlende Schilddrüsenhormon muss in Form von L-Thyroxine-Tabletten täglich und ein Hundelebenlang verabreicht werden.

Der Googel Suchbegriff lautet: thyroid gland

 

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