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Alina von Asgard

Canis Lupus

Nach der zoologischen Einteilung gehört der Hund zu den Landwirbeltieren (Tetrapoda) und da in die 4. Klasse, die Mammalia (Säugetiere, Säuger) - dann geht es weiter zur nächsten Unterkategorie, den Theria (Lebendgebährende Säuger) und von da zu den Eutheria (Höhere Säuger) damit sind wir schon -fast- am Ziel: der Ordnung der Carnivora (Raubtiere)

 

Witzigerweise gehören auch wir in diese Kategorie, nicht zu den Carnivora (obwohl, wenn man manchmal die Nachrichten anschaut...) wir gehören zoologisch zu den Primates.

Bei den Carnivoren werden die Fissipedier (Landraubtiere) und die Pinnipedier (Robben) unterschieden. Wozu der Hund gehört dürfte wohl, mit wenigen Ausnahmen, klar sein (?)

Die Landraubtiere gliedern sich in drei Gruppen, die Bären- und Marderartigen (Arctoidea), die Cynoidea oder Canoidea und die Robbenartigen.

Da die Forschung nie stillsteht wird an den Ergebnissen und der Einteilung ständig gefeilt (z.B. an der Verwandtschaft Marderartige und Robben). Die Canoidea besteht aus einer recht einheitlichen Gruppe, den Canidae - die aber auch Beziehungen zu den Herpestoidea (Katzenartigen) hat.

Canidae = Hunde: bodenlebende Lauftiere, größere Arten meist Hetzräuber, vielfach in Erdbauten, Schnauze i.a. spitz, Zehengänger, Daumen meist vorhanden, Großzehe fehlend. Das Gebiss ist verhältnismäßig ursprünglich; ca. 110 Arten: Canis (Wölfe, Schakale) - weltweit, Chrysocyon (Mähnenwolf) - Südamerika, Nycterneutes (Marderhund) - Ostasien, in Rußland ausgesetzt, westwärts wandernd, Speothos (Waldhund) - Mittel- und Südamerika, Lycaon (Hyänenhund) - Afrika, Cuon (Rothund) - Süd-Ostasien, Otocyon (Löffelhund) - Afrika, Urocyon (Graufuchs) - Amerika und Vulpes (echter Fuchs)*

*Quelle: Systematische Zoologie von Volker Storch und Ulrich Welch ISBN 3-437-25160-0

Alles zum Hintergrund der Mammalia gibt es anschaulich erklärt im:
Animal Diversity Web

Oliver Goldsmith "A History of The Earth and Animated Nature" 1876

 

Marderhund Fotograf Piotr Kuczynski

Marderhund • Nyctereutes procyonoides
Fotograf: Piotr Kuczynski Quelle: Wikipedia

Löffelhund Fotograf Hans Hillewaert

Löffelhund • Otocyon megalotis
Fotograf: Hans Hillewaert Quelle: Wikipedia

Mähnenwolf Chrysocyon brachyurus
Fotograf: Jochen Ackermann Quelle: Wikipedia

Kürzlich waren sich einige Wissenschaftler völlig sicher, dass nicht der Wolf sondern der Dingo der Vorfahre unserer Haushunde ist. Die Forschung hat sich schnell überholt und mittlerweile ist sicher, dass der Dingo nur eine weitere Urhunderasse ist. Er kommt vornehmlich in Südostasien vor und wurde von dort nach Australien “exportiert” wo er für manchen Schafzüchter zur Plage wurde. Der Vorfahre des Dingo? Es ist nicht sicher, dass immer Wölfe im Spiel waren und vor allem gibt es auch eine ganze Menge Unterarten der Wölfe. Warten wir ab, was die Dingoforschung noch für Überraschungen birgt.

Wichtig für uns, als Hundehalter und Züchter, sind solche Forschungen allemal, denn sie bringen uns neue Erkenntnisse über Verhaltensweisen und entschlüsseln systematisch genetisches Material.

Verdeutlichen möchte ich mit diesem kleinen Exkurs aber auch, dass wir, Mensch und Hund, miteinander verwandt sind. Auch unser Leben ist bestimmt von Instinkten und hormonalen Einflüssen, beruhend auf Stoffwechsel und dem Wunsch nach Arterhaltung. Wer wegen seines halbwüchsigen Rüden schier verzweifelt, oder die Launenhaftigkeit vor der Läufigkeit seiner Hündin nicht versteht, sollte versuchen sich an seine eigene Pubertät zurückzuerinnern; auch wir werden im Laufe unseres Lebens "konditioniert", aber dazu später mehr...

Wem das zu provokant ist dem sei gesagt: es hat absolut nichts mit "Vermenschlichung" zu tun, sondern basiert schlicht auf längst bekannten Fakten.

Trotzdem Vorsicht: nicht alles was ein menschlicher Organismus verträgt ist auch für den Hund hilfreich und umgekehrt, gerade im Bereich der Medikation.

Wir werden uns bemühen hier in absehbarer Zeit weiterzumachen mit Themen wie:

Anatomie

Konditionieren nach B.F. Skinner und die Auswirkungen auf die moderne Tiererziehung

Erziehung und Verhaltensweisen

Hier noch ein interessanter, weiterführender Link zur Transitions: The Evolution of Live

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